Aktuelles


08.06.2024


Vortrag „Operation Elmshorner Krankenhaus“

Mit einem Vortrag von Ulrich Lhotzky-Knebusch über das Buch

„Operation Elmshorner Krankenhaus“

setzt der Verein zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn seine Vortragsreihe fort.

Das Honorar der Krankenhaus-Ärzte wird öffentlich ausgehandelt. Hamburg ist „feindliches Ausland“ und im Garten des Klinikums werden Schweine gemästet. Keine Themen der Gegenwart, aber der Vergangenheit. Diese schildert Ulrich Lhotzky-Knebusch in der neuesten Ausgabe der Serie „Beiträge zur Elmshorner Geschichte. Das Buch „Operation Elmshorner Krankenhaus“ stellt der Autor vor. Auf 228 Seiten mit zirka 130 Fotos wurde die Entwicklung des Krankenhauses von der Gründung bis zur Entscheidung der Auflösung des Klinikums in Elmshorn aufgezeichnet. Während des Vortrages werden zahlreiche Bilder gezeigt.

Der Vortrag findet am

Mittwoch, dem 26. Juni 2024, um 19 Uhr im
Flora Info-Treff, Schulstraße 50, 5. Stock,

statt. Der Eintritt ist frei.


22. Januar 2024


Elmshorner Geschichte(n) – erlebt – erzählt
Zeitzeugen berichten aus der jüngeren Vergangenheit
3. Veranstaltung: Sturmflut 1962
Vortrag am 22. Februar 2024 mit Jürgen Wohlenberg

 


8. November 2023


Pressemitteilung der Flora-Apotheke

Längst vergessene Momente erleben
Elmshorner Kalender 2024 ab 9. November in der Flora Apotheke erhältlich

Elmshorn, 02. November 2023. „Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“, sagte einst der französische Schriftsteller Guy de Maupassant. Dort wo man auf Menschen trifft, entstehen Geschichten und Momente, die zu einzigartigen Erinnerungen werden.
Genau darauf zielt auch die neueste Auflage des Elmshorner Kalenders 2024 ab – und erzählt deshalb die Geschichte der Stadt über die Jahre auf unterschiedlichste Art und Weise.
Passend zu dem diesjährigen Titel „Lebenswert“ zeigen die Kalenderblätter Aufnahmen aus dem Elmshorner Stadtleben.
Schnappschüsse von Schützenfesten, Jahrmarktbesuche oder anderweitigen Feierlichkeiten drehen die Zeit zurück und lassen die Einwohner in Erinnerungen schwelgen. In Schwarz-Weiß oder in Farb-Aufnahmen erinnern die Bilder an längst vergessene Zeiten. Skifahren am Butterberg, eine Elefantenherde in der Schulstraße oder wilde Duelle auf der Trabrennbahn – Nostalgiker werden den Kalender lieben.
Der Elmshorner Kalender 2024 nimmt Sie mit auf einer Reise durch die Jahrzehnte der Stadt und frischt verloren geglaubte Erinnerungen auf. Ganz nach dem Leitspruch von Guy de Maupassant sind solche Momente und Rückblicke nämlich genau das, was das Leben lebenswert macht – passend zum diesjährigen Kalender-Motto.

Ab Donnerstag, 9. November 2023, ist der Kalender für eine kleine freiwillige Spende (3 Euro oder mehr) in der Flora Apotheke in der Schulstr. 25, Elmshorn, erhältlich. Die Spende geht in voller Höhe zu Gunsten des Vereins zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn.


6. Juli 2023


Ausstellung zum 80. Gedenktag an den Bombenangriff von 1943

Kriegsschäden in der Holstenstrasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bombenschäden in der Jürgenstrasse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Zeiten, da in Europa wieder Städte bombardiert werden, jährt sich der schwere Luftangriff auf Elmshorn zum 80. Mal. Die Geschehnisse in der Nacht zum 3. August 1943 hinterließen viele Stadtbereiche in Trümmern und änderten nachhaltig das Gesicht der Stadt. An dieses Ereignis erinnern das Stadtarchiv Elmshorn und der Verein zur Förderung des Stadtarchivs in einer gemeinsamen Ausstellung. Sie wird am 12. Juli 2023 um 18.30 Uhr im Rathaus eröffnet.

Der Zeitzeuge Hinrich Köhncke hat sich freundlicherweise bereit erklärt, zu diesem Thema ab 19 Uhr einen öffentlichen Vortrag im Kollegiumssaal zu halten. Die Ausstellung ist in den folgenden Wochen bis Mitte August zu den Öffnungszeiten des Rathauses im Atrium zugänglich. Der Eintritt zu Ausstellung und Vortrag ist kostenfrei.


6. Juli 2023


Pressemitteilung der Stadt Elmshorn

Stadtarchiv-Förderverein spendiert Großformat-Scanner

Der Verein zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn hat der Einrichtung in der Markstraße 16 für rund 17.500 Euro einen Scanner für Großformate gesponsert. Das Spezialgerät des Herstellers Walter Nagel kann Vorlagen bis fast zum Format A1 erfassen, zum Beispiel alte Zeitungen, Sterbebücher, Pläne oder Plakate aus der Sammlung. „Ich danke dem Förderverein sehr für diese großzügige Spende, denn sie macht unser Stadtarchiv noch fortschrittlicher, noch moderner“, sagt Erster Stadtrat Dirk Moritz.
Auch Archivleiter Oliver Gülck zeigt sich hoch erfreut über die Unterstützung: „Das ist eine großartige Spende, die unsere Arbeit und insbesondere die Digitalisierung enorm erleichtern wird.“ Mit wenigen Klicks können archivierte Zeitungsausgaben wie die Elmshorner Nachrichten vom 1. Januar 1885 eingescannt werden, je nach Einstellung auch zwei Seiten gleichzeitig und das in hoher Auflösung. Anders als in der bisherigen, von Mikrofilmen übertragenen digitalen Fassung kann man nun auch die Fotos und andere Einzelheiten gut erkennen.
Die Digitalisierung mithilfe des Scanners eröffnet aber noch weitere wichtige Vorteile, betont Gülck: „Eine Suche in der Datenbank läuft viel schneller, als wenn ich dafür erst ins Archiv laufen muss, das Material wird geschont, da es nicht mehr so oft angefasst wird und sollte doch mal eine Katastrophe wie ein Brand unabwendbar sein, ist das kulturelle Erbe der Stadt trotzdem noch in Teilen vorhanden.“
So eine teure Anschaffung beschäftigt den Förderverein nicht häufig. Insbesondere die Software kostet viel Geld, erklärt Jens Gatzenmeier. „Wir haben das über mehrere Vorstandssitzungen hinweg thematisiert“, sagt er. Am Ende waren aber alle so vom Nutzen des Großformat-Scanners überzeugt, dass sie das Projekt freigegeben haben. „Das hat wahnsinniges Potenzial für alle Seiten und auch für zukünftige Projekte, zum Beispiel in Kooperation mit dem Industriemuseum“, betont Gatzenmeier. Denn neben Schriftgut können mithilfe der verwendeten Digitalkamera auch alle möglichen Gegenstände erfasst werden.

Förderverein spendet Großformat-Scanner

Mithilfe des Großformat-Scanners können zum Beispiel alte Zeitungsausgaben, hier die Elmshorner Nachrichten vom 1. Januar 1885, schnell und hochauflösend digitalisiert werden, freuen sich Mitarbeiter Udo Holtz (v. r.), Stadtarchivleiter Oliver Gülck, Erster Stadtrat Dirk Moritz sowie Jürgen Wohlenberg, Jens Gatzenmeier und Arno Freudenhammer vom Förderverein. Foto: Torben Hinz, Stadt Elmshorn


7. Juni 2023


Vortrag „100 Jahre Schifffahrt und Schiffbau an der Krückau von 1890 – 1990“ am 7. Juni 2023 von André Konietzko 

Mit einem Foto-Vortrag von André Konietzko über

„100 Jahre Schifffahrt und Schiffbau an der Krückau von 1890 – 1990“

setzt der Verein zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn seine Vortragsreihe fort.

Gezeigt werden Fotos vom Oberlauf der Krückau bis zur Mündung aus den Bereichen Frachtschifffahrt, Schiffbau und Fischerei. André Konietzko als ein Kenner der Elmshorner Schifffahrtsgeschichte wird bei seinem Vortrag besonders auf die ehemals an der Krückau beheimateten Werften, verschiedenen Schiffstypen, Elmshorner Dampfschleppschifffahrt AG (EDAG) und Betriebe am Hafen eingehen.

Der Vortrag dauert etwa 1 ½ Stunden und findet am

Mittwoch, dem 7. Juni 2023, um 19 Uhr im
Flora Info-Treff, Schulstraße 50, 5. Stock – Änderung!,

statt. Der Eintritt ist frei.


7. Mai 2023



  13. Dez. 2022  



Hinweis: Das Büro des Seniorenrates ist in der Zeit vom 23. Dez. 2022 bis zum 8. Jan. 2023 geschlossen.


Nachrichten


08.11.2022


Pressemitteilung der Flora-Apotheke

Flug durch Raum und Zeit

Elmshorner Kalender 2023 ab 9. November in der Flora Apotheke erhältlich

Elmshorn, 02. November 2022. Einen „guten Flug“ mit besten Aussichten auf die Stadt und ihr Umfeld bietet der Elmshorner Kalender 2023. Der Titel „Von oben herab“ ist dabei keine Lebenseinstellung, sondern zeigt vielmehr die Blickrichtung der Kamera. Schon die Titelbilder mit einem Blick auf das Stadtzentrum und auf die Trabrennbahn, beide aus dem Jahr 1963, machen Lust auf mehr. Ab Mittwoch, 9. November, ist der Kalender in der Flora Apotheke erhältlich.

Die Kalenderblätter zeigen Elmshorn aus der Luft und eröffnen neue Perspektiven auf Häuser, Straßenzüge, Wohngebiete und die Entwicklung der Stadt über Jahre und Jahrzehnte. Was schon lange da ist und was nach den 1960er Jahren noch kommen sollte, ist beides gut erkennbar und nachvollziehbar.

Auf den Luftbildern ist besonders anschaulich dargestellt, wo und wie sich das Stadtbild von früher bis heute verändert hat. Die Großwohnsiedlung am Friedhof gibt ein beispielhaftes Bild von Architektur und Städtebau in den 1960er Jahren. Insgesamt vermitteln die Aufnahmen aus dieser Zeit ein klar nachvollziehbares Bild über die Fortentwicklung der Stadt: Wie sah das damals noch unbebaute Umland aus? Wo lief der Eisenbahnknotenpunkt zusammen? Was prägte früher das Bild des Hafens? Beim Blick von oben herab geben zentrale Orte und markante Gebäude wie die imposante Nikolaikirche und die Bismarckschule immer wieder Orientierung.

Der Elmshorner Kalender lädt ein zu einem Flug durch Raum und Zeit. Wer dabei sein möchte, kann ab Mittwoch, 9. November, den Kalender in der Flora Apotheke (Schulstraße 25) bekommen. Die Druckauflage liegt bei 2.500 Exemplaren. Wie gewohnt wird kein Verkaufspreis erhoben, jedoch um eine freiwillige Spende von mindestens drei Euro gebeten. Der Erlös des Elmshorner Kalenders kommt wieder in voller Höhe dem Verein zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn zugute.

„Die Bilder aus der Vogelperspektive geben eine gute Übersicht und können unseren Horizont nicht nur gestalterisch, sondern auch inhaltlich erweitern. Die Fotos von oben offenbaren uns Strukturen von unserer Stadt und der Landschaft, die sonst für uns nicht sichtbar sind“, sagt Sönke Kehrhahn, Inhaber der Flora Apotheke, beim Blick in den Kalender. „Gern sind wir dabei, um im Sinne des Vereins zur Förderung des Stadtarchivs ‚heute das Gestern für Morgen zu bewahren‘. Es ist ein wertvoller Beitrag, um unsere Stadtgeschichte in die Gegenwart zu tragen.“


03.11.2022


7. Tag der Elmshorner Geschichte

7. Tag der Elmshorner Geschichte

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen – Kommen Sie mit uns ins Gespräch! In unseren Archiven und Sammlungen bewahren wir zahlreiche Dokumente, Akten, Objekte und Bilder zur Elmshorner Geschichte.

INDUSTRIEMUSEUM ELMSHORN
• Besichtigung des Museums und der Sonderausstellung „HauptSache Hut“ inklusive Hut-Selfies mit der Fotobox
• 11 Uhr und 14 Uhr: Kurzführung durch die Sonderausstellung
• 15 Uhr bis 17 Uhr: „Scheibenweise Geschichte“ – Musik auf Schallplatten spiegelt die Zeit – Auftakt für einen Schallplatten-Club im Museum – Machen Sie mit!
• Informationen zum Verein „Förderverein Gegen das Vergessen – Spurensuche im Kreis Pinneberg und Umgebung 1933-1945 e.V.“
• Bücherverkauf (Beiträge zur Elmshorner Geschichte zum Sonderpreis)
• Klönschnack bei Kaffee und Tee im Museumscafé

KONRAD-STRUVE-HAUS DER ORTSGESCHICHTE
Außenstelle des Industriemuseums
• Besichtigung des Schaumagazins

Vereinigung für Familienkunde e.V.
• Premiere der Suchfunktion in den digitalen Beständen
• Präsentation von familienkundlichen Dokumenten sowie Stammbäumen

Heimatverein Tru un Fast e.V.
• Präsentation der Vereinsgeschichte
• Flohmarkt mit plattdeutschen Büchern
• Kochrezepte auf Plattdeutsch entdecken

STADTARCHIV / FÖRDERVEREIN DES STADTARCHIVS
• Besichtigung der neuen Archivräume und der Fotoausstellung „Anti-AKW-Demos in Elmshorn und Brokdorf im November 1976“
• Vorstellung des Zeitzeugenprojekts
• Bücherverkauf (u.a. Beiträge zur Elmshorner Geschichte zum Sonderpreis)

MS „KLOSTERSANDE“
• „Open Ship“ bei Kaffee, Kuchen und Klönschnack an Bord


11.11.2021


Pressemitteilung der Flora-Apotheke

„BESTENS VERSORGT“ MIT DEM ELMSHORNER KALENDER

2.500 Exemplare ab 10. November in der Flora Apotheke erhältlich

3. November 2021. „Bestens versorgt!“ Das sind alle, die in wenigen Tagen schon die neueste Ausgabe des Elmshorner Kalenders in den Händen halten werden. Ab 10. November ist er in der Flora-Apotheke erhältlich und bietet einen ebenso außergewöhnlichen wie interessanten Einblick in ein besonderes Kapitel Stadtgeschichte. Im Fokus steht diesmal die kommunale Grundversorgung in Elmshorn. Zu sehen sind die mitunter ältesten Aufnahmen aus dem Archiv der Stadtwerke, die Begleittexte verfasste Günter Laß.

Was waren das für Zeiten! Starke Veränderungen prägten die Jahre von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum frühen 20. Jahrhundert. Die Dampfmaschine revolutionierte die Welt: Sie hielt Einzug in die Betriebe sowie in die Kohle-, Eisen- und Stahlproduktion und war zentraler Motor im Verkehrswesen. Mit dem Bau der ersten Dampfschiffe und Dampflokomotiven wurden neue Meilensteine gesetzt. Auch die Lebensumstände änderten sich. In den Städten wurden nach und nach neue Versorgungssysteme gebaut. Auch in Elmshorn.

Die Aufnahmen des Wandkalenders 2022 zeigen Szenen wie den Badespaß im 1954 neu erbauten Freibad, den tatkräftigen Einsatz der Männer beim Einziehen von Elektro-Erdkabeln an der alten Wedenkamp-Brücke und das Koksfahren mit dem Pferdewagen. Zu sehen sind markante Bauwerke, die seit vielen Jahrzehnten zum Stadtbild gehör(t)en: der Wasserturm, das Ofenhaus und das Retortengebäude, die Hafenbahnanlage. Die Aufnahmen stammen aus dem Archiv der Stadtwerke, aus dem Stadtarchiv sowie aus dem Privatarchiv von Günter Laß. Als profunder Kenner der Unternehmensgeschichte der Stadtwerke hat er begleitende Erläuterungen zu den Bildern geschrieben.

Seit mehr als 100 Jahren versorgen die Stadtwerke Elmshorn als kommunaler Eigenbetrieb die Stadt und die Umlandgemeinden mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. Seit vielen Jahrzehnten betreiben sie den Badepark und den Hafen, heute bauen sie das Glasfasernetz und die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität aus. „Als ein Teil der kommunalen Daseinsvorsorge tragen sie so entscheidend mit dazu bei, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich bestens versorgt fühlen dürfen“, heißt es im Kalender.

„Der Elmshorner Kalender ist Jahr für Jahr ein starkes Stück Stadtgeschichte. Es ist immer wieder spannend, die Vergangenheit aus der heutigen Perspektive zu betrachten“, sagt Sönke Kehrhahn, Inhaber der Flora Apotheke. Die Szenen aus der Stadt, aber auch die Gebäude als stumme Zeitzeugen können vieles erzählen; über die Daseinsvorsorge und darüber hinaus. Mit Vorsorge kennt sich der Apotheker aus, „schließlich möchten auch wir, dass unsere Kunden immer bestens versorgt sind“.

In der Flora Apotheke (Schulstraße 25) ist der Kalender ab Mittwoch, 10. November, zu den gewohnten Öffnungszeiten erhältlich. Es wird kein Verkaufspreis erhoben, jedoch um eine freiwillige Spende von mindestens zwei Euro gebeten. Der Erlös des Elmshorner Kalenders kommt wieder in voller Höhe dem Verein zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn zugute. Die Druckauflage liegt bei 2.500 Exemplaren.

Elmshorner Kalender 2022

 


13.10.2021


Stadtarchiv lädt zum Tag der offenen Tür ein

Das Elmshorner Stadtarchiv öffnet am Samstag, 6. November 2021, von 10 bis 14 Uhr seine Türen für neugierige Bürgerinnen und Bürger. Neben Führungen durch die erst Anfang des Jahres bezogenen Räume des Gewers-Hauses in der Markstraße 16 bieten die Archivar*innen und der Förderverein auch Einblicke in ihre Arbeit und in ein neues Zeitzeugen-Projekt. Außerdem zeigen sie Elmshorn-Bilder von gleich sechs Fotografen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail zwingend erforderlich, diese ist ab sofort möglich.

Elmshorn, 13. Oktober 2021. Im Gewers-Haus stehen dem Stadtarchiv 370 Quadratmeter zur Verfügung, um Jahrbücher, Fotos, Zeitungen und andere historische Dokumente fachgerecht zu archivieren. Zum Vergleich: Im alten Sitz im Keller der Weißen Villa waren es gerade einmal 140 Quadratmeter.
„Für die Ausstattung hat neben der Stadt auch der Förderverein tief in die Tasche gegriffen und 30.000 Euro für eine große neue Rollregalanlage gespendet“, bedankt sich Stadtarchivleiter Peter Köhnke. Die Anlage bildet ein Herzstück des Archivs und kann bei den Führungen am Tag der offenen Tür in Augenschein genommen werden. Dieser startet um 10 Uhr mit einer Begrüßung durch Bürgermeister Volker Hatje. „Außerdem werden wir unser neues Zeitzeugen-Projekt vorstellen“, sagt Arno Freudenhammer vom Förderverein. Geplant sind kurze Interviews mit Menschen, die zwischen den 1940er- und 1970er-Jahren an der Krückau geboren wurden oder in Elmshorn gelebt haben. „Es geht uns wirklich um Elmshorn und Elmshorner Geschichte“, so Freudenhammer, der die Interviews mit seinen Mitstreitern Joachim Grafe und Jörg Ahrens per Video aufzeichnen und später auf langlebige Archiv-DVDs brennen will. Wer sich daran beteiligen möchte, kann sein Interesse bereits am Tag der offenen Tür bekunden.
„Coronabedingt und zum Schutz unserer Besucherinnen und Besucher sind wir noch sehr vorsichtig“, so Köhnke. Das Hygienekonzept für den Tag sieht feste Anmeldungen für die Führungen im 30-Minuten-Takt, Maskenpflicht sowie regelmäßige Lüftung und Desinfizierung vor. Pro Tour sind rund 25 Personen vorgesehen.
Kontakt für die Anmeldung: Telefon 04121 / 231 271 oder E-Mail stadtarchiv@elmshorn.de

Die Rollregalanlage bildet ein Herzstück des Stadtarchivs im Gewers-Haus. Sie und ihr Inhalt können am Tag der offenen Tür in Augenschein genommen werden. Foto: Torben Hinz, Stadt Elmshorn


05.11.2020


Bahn frei für den Elmshorner Kalender

Auflage 2021 ab 11. November in der Flora Apotheke erhältlich

Elmshorn, 05. November 2020. Bahn frei für den neuen Elmshorner Kalender! Auch die Flora Apotheke nimmt schon Kurs auf 2021 und gibt am 11. November das Startsignal zum Kalender-Verkauf: Dann ist die neue Auflage in der Flora Apotheke erhältlich. „Der Weg in die Vergangenheit führt uns diesmal über die Bahngleise. So kommen wir wieder einem interessanten Kapital unserer Stadtgeschichte auf die Spur“, findet Sönke Kehrhahn. Seit vielen Jahren trägt der Inhaber der Flora Apotheke das Projekt zur Förderung des Stadtarchivs gern mit, um „heute das Gestern für Morgen zu bewahren“.

Im Elmshorner Kalender 2021 reicht das Gestern weit zurück. Mit der ersten Eisenbahn in Schleswig-Holstein, die am 18. September 1844 von Altona nach Kiel Fahrt aufnahm, entwickelte sich Elmshorn – auch dank der Hafenbahn und der Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer-Eisenbahn – zu einer bedeutenden Industriestadt. Diese Entwicklung mit all den großen und kleinen Herausforderungen in den folgenden Jahrzehnten wird anhand von alten Fotos mit Texten von Jens Gatzenmeier, Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn, dokumentiert.

Die Geschichte der Bahn wird anschaulich: Ordentlich Dampf ließen nicht nur die Lokomotiven ab, die bis Mitte der 1960er Jahre auf der Strecke unterwegs waren, sondern vermutlich auch die Fußgänger, Rad- und Autofahrer am Bahnübergang Bauerweg/Schulstraße, wo die Schranken bis zu acht Stunden täglich geschlossen waren und die Verkehrsteilnehmer auf die ein oder andere Geduldsprobe stellten. Alltägliche Szenerien zeigen die Ansichten auf dem Titelbild. Sie offenbaren: Immer wieder mussten in der Stadt die Weichen neu gestellt werden – ob durch den Bedeutungsverlust des einst so wichtigen Hafenumschlags oder nach dem Bombenangriff im August 1943, bei dem das Empfangsgebäude des Bahnhofs zerstört wurde. Festgehalten wird auch: Die Elmshorner ließen sich nicht aus dem Gleis bringen.

Mit dieser Zusammenstellung in Bild und Wort ist ein wertvolles Stück Stadthistorie aufgearbeitet worden. Und wer möchte, kann diese Geschichte(n) Monat für Monat in vollen Zügen genießen.  „Der Elmshorner Kalender begleitet uns durch das Jahr und gibt uns durch die Erinnerungen an die vergangenen Zeiten ein Fundament, durch das wir uns in der heutigen Welt verorten können“, sagt Sönke Kehrhahn. „Dafür machen wir gern die Bahn frei!“

In der Flora Apotheke (Schulstraße 25) ist der Kalender ab Mittwoch, 11. November, zu den gewohnten Öffnungszeiten erhältlich. Es wird kein Verkaufspreis erhoben, jedoch um eine freiwillige Spende von mindestens zwei Euro gebeten. Der Erlös des Elmshorner Kalenders kommt wieder in voller Höhe dem Verein zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn zugute. Die Druckauflage liegt bei 2.500 Exemplaren.


29.10.2020


Nachruf

Wir trauern um Karl Heinz Kuhlemann
*09.11.1931 +17.10.2020

Karl Heinz Kuhlemann war quasi der Gründer des Vereins zur Förderung des Stadtarchivs Elmshorn. Ohne seine Initiative wäre möglicherweise der Verein gar nicht gegründet worden. Er war über 25 Jahre im Stadtarchiv Elmshorn tätig, mehrere Jahr als ehrenamtlicher Leiter. Nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand des Fördervereins auf eigenen Wunsch wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Auszeichnungen für sein umfangreiches Wirken sind vielfältig. Er erhielt die Ehrennadel in Silber des Landes Schleswig-Holstein, die Verdienstmedaille der Stadt Elmshorn und die Ehrenmedaille der Bismarckschule. Er war Initiator und langjähriger Vorsitzender des Schulvereins der Grundschule Hainholz, Vorsitzender der Vereinigung für Familienkunde Elmshorn und Umgebung, zeitweise Kirchenarchivar mit Sitz in Elmshorn und hatte sicherlich noch eine ganze Reihe von weiteren Ehrenämtern und Auszeichnungen.

Legende sind seine Vorträge zur Geschichte der Stadt Elmshorn. Der Vortrag zur Sturmflut 1962 im Kollegiensaal des Rathauses musste eine halbe Stunde vor Beginn wegen Überfüllung geschlossen und noch zweimal wiederholt werden. Wenig anders war es zu dem Thema Bombennacht in Elmshorn vom 3. auf den 4. August 1943. Die Liste seine Publikationen würde über mehrere Seiten gehen. Er war auch viele Jahre Mitglied im Redaktionsbeirat des Jahrbuches für den Kreis Pinneberg, das vom Heimatverband des Kreises Pinneberg herausgegeben wird. Er war der Chronist der heutigen Stadtteile und ehemaligen Gemeinden Hainholz und Langelohe und Mitglied in der Geschichtswerkstatt Hainholz.

Im Stadtarchiv initiierte Karl Heinz Kuhlemann die Heftreihe „Materialien zur Elmshorner Geschichte“, bei der er von 6 Bänden 5 geschrieben hat.
Wir werden Karl Heinz für immer vermissen. Unser Mitgefühl gehört seiner Familie.