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Die Geschichte der Juden in Elmshorn

Als Heinrich Basch am 13. März 1941 das offizielle Ende der Elmshorner Jüdischen Gemeinde beantragte, wozu er am 3. April 1941 auch die Genehmigung erhielt, ging eine fast 260jährige Geschichte der Elmshorner Juden zu Ende. Begonnen hatte sie Ende des 17. Jahrhunderts. Zu diesem Zeitpunkt war es den Juden in Schleswig und Holstein nur erlaubt, sich in wenigen Ortschaften niederzulassen. Hierzu gehörte neben Altona, Friedrichstadt, Glückstadt, Kiel, Lübeck-Moisling und Wandsbek auch Elmshorn, das damals zur Reichsgrafschaft Rantzau gehörte. Reichsgraf Detlev erteilte am 14.Januar 1685 dem Berend Levi gegen jährliche Zahlung eines hohen Schutzgeldes die Erlaubnis, sich in dem Flecken Elmshorn niederzulassen, hier seinem Handel nachzugehen, eine eigene Gemeinde zu gründen und einen Friedhof anzulegen.

Die wechselvolle Geschichte dieser jüdischen Gemeinde ist das Thema, über das Harald Kirschninck am 22.November um 19:00 Uhr im Flora Info-Treff in der Schulstraße referieren wird. Der Eintritt ist wie immer frei. Gäste sind wilkommen-

Harald Kirschninck ist Autor von sechs Büchern über das Leben der Juden in Elmshorn. Im Mai diesen Jahres erschienen zwei Bände über die Biografien aller auf dem hiesigen jüdischen Friedhof bestatteten Juden und deren Nachkommen bis in die heutige Zeit.


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